Die Bekämpfung der Überschwemmungsmücken

 

Die Notwendigkeit der Bekämpfung

 

Die Bürger in der Nähe von Überschwemmungsbereichen oder anderen potentiellen Brutgewässern können häufig unter nahezu unerträglichen Stechmückenplage leiden, die die Lebensqualität der Menschen stark beinträchtigte. In stechmückenreichen Jahren kann ein Aufenthalt im Freien (z. B. in Park- und Gartenanlagen) in den betroffenen Gebieten nahezu unmöglich sein. Daher ist das öffentliche Interesse an der Stechmückenbekämpfung seit jeher groß. Besonders schlimm wirken sich die Stechmückenplagen auf das Freizeitverhalten der Menschen aus, da der eigene Garten oder Freizeitanlagen nur eingeschränkt genutzt werden können. Es sprechen aber auch wirtschaftliche Gründe für eine umweltverträgliche Stechmückenbekämpfung. Ökonomische Einbußen können vor allem im Gaststättengewerbe und bei Naherholungsanlagen sowie im Bereich der Landwirtschaft und bei Industriebetrieben gegeben sein.

 

Die Entdeckung von Bacillus thuringiensis israelensis im Jahr 1976 durch Professor Dr. Yoel Margalith in Israel brachte den Durchbruch bei der biologischen Bekämpfung der Stechmücken. Durch den Einsatz mikrobiologischer Präparate gegen Stechmückenlarven geht man nicht nur sehr umweltverträglich gegen die Mücken vor, sondern sie werden auch in den Stadien bekämpft, in denen sie konzentriert in den Gewässern auftreten. Im Gegensatz dazu verteilen sich die Fluginsekten in einem weit größeren Areal (mindestens 100mal größer als das eigentliche Brutgebiet), weshalb eine Bekämpfung der Fluginsekten mit herkömmlichen Insektiziden in der Regel weit teurer ist als die Bekämpfung der Entwicklungsstadien in ihren Brutgewässern. Allerdings müssen die Brutgewässer lokalisierbar und verhältnismäßig einfach zu erreichen sein. Dies trifft für die Brutgewässer von Aedes vexans und Culex pipiens zu.

 

Weiterhin ist zu bedenken, daß durch den Einsatz umweltverträglicher Methoden auch der Einsatz von unselektiven Bekämpfungsstoffen im häuslichen Bereich vermieden wird. Häufig haben in früheren Jahren betroffene Bürger unspezifische Insektizide eingesetzt, um sich kurzzeitig gegen die Plageerreger zu wehren.

 

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